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Version Insider Preview Build 14366/14372 3900MB

Windows 10 Insider Preview Build 14366/14372

Rated 4/5

Windows 10 hat Microsoft wie angekündigt am 29.7.2015 vorgestellt. Die dazugehörigen ISO-Dateien, mit denen Anwender eine saubere Neuinstallation des neuesten Microsoft-Betriebssystems durchführen können, stehen ebenfalls zur Verfügung. Sie werden kontinuierlich aktualisiert und basieren auf den Insider-Builds. Für den Download wird allerdings ein Microsoft-Konto benötigt.

Zu den zahlreichen Neuerungen von Windows 10 zählt der neue Browser Edge, der integrierte digitale Assistent Cortana sowie ein verbessertes Startmenü. Die bisher unter Windows 8 nur im Vollbildmodus ausführbaren Programme hat Micrsosoft überarbeitet, sodass sie nun im Desktop-Modus auch im Fenster ablaufen können.
Windows 10 bringt das Startmenü zurück

Hardwareanforderungen

Auf der Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) in China hat Microsoft im März die Hardwareanforderungen für Windows 10 auf PCs und mobilen Geräten vorgestellt. Demnach ist die Mobilvariante für Displays mit einer Größe zwischen 3 und 7,99 Zoll gedacht. Die Desktop-Version des OS kann auf Tablets und Computern mit einem Display von mindestens 7 Zoll installiert werden. Allerdings gilt die Untergrenze nur für Windows 10 Professionell – Consumer-Geräte erhalten das “vollwertige” Windows 10 erst ab einem 8 Zoll großen Bildschirm.

Die Hardwareanforderungen sollen laut Microsoft sicherstellen, dass ein Gerät Windows 10 ausführen und Updates für das OS erhalten kann. Zudem sollen sie ein grundlegendes Nutzererlebnis gewährleisten, das mit “ähnlichen Geräten und Computern vergleichbar ist”. Die Spezifikationen seien aber keine Anforderungen für eine Windows-10-Zertifizierung oder eine Anleitung für “außergewöhnliche Nutzererlebnisse”.

Das neue Desktop-Windows läuft auf Computern mit mindestens 1 GByte RAM und 16 GByte Speicher (32-Bit Version) beziehungsweise 2 GByte RAM und 20 GByte Speicher (64-Bit Version). Ein angeschlossenes Display muss mindestens 800 mal 600 Bildpunkte auflösen – eine Obergrenze nennt Microsoft nicht. Tablets müssen zudem über Tasten für Start und Lautstärkeregelung verfügen.

Darüber stellt Microsoft weitere Anforderungen an Geräte mit Windows “Mobile”. Sie müssen über einen Lautsprecher, einen Kopfhöreranschluss und einen Vibrationsmotor verfügen. Bei Telefonen kommen noch ein Mobilfunkmodem für Sprache und Daten sowie WLAN (mindestens 802.11b/g) hinzu. Touchbedienung ist jedoch auch für Telefone nur eine Option. Wenn vorhanden, muss ein Gerät allerdings eine Bedienung mit zwei Fingern unterstützen und HID-Compliant sein.

Installation

Für die Installation der ISO verwendet man unter Windows am besten das Tool Rufus, das aus der ISO einen bootfähigen USB-Stick erzeugt. Wie das genau funktioniert hat ZDNet in einem entsprechenden Beitrag erläutert. Alternativ lässt sich das Image auch in einer virtuellen Maschine installieren. Hierzu eignet sich etwa das Open-Source-Tool Virtualbox, das für Windows, OS X und Linux zur Verfügung steht.

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