CyanogenMod 10.1.2
Version 10.1.3 159MB

CyanogenMod mit OpenPDroid-Patch 10.1.3

Rated 5/5

Mit über neun Millionen Nutzern ist CyanogenMod die beliebteste Community-basierte Android-Distribution. Hauptgrund für die Popularität dürfte sein, dass Hersteller wie Samsung oder HTC oft Monate brauchen, um eine neue Android-Version an ihre Geräte anzupassen. Wer nicht so lange auf neue Features und Sicherheitsupdates warten will, greift daher zur Custom Firmware. Die aktuelle Version steht für circa 50 Modelle zur Verfügung. Auf ihrer Website listen die Entwickler sämtliche unterstützten Modelle auf.

Gegenüber der normalen Android-Version auf den Nexus-Geräten bietet CyanogenMod zahlreiche Zusatzfunktionen sowie eine einfachere Bedienung. Dadurch kann der Nutzer sein Gerät umfassend konfigurieren. Die wichtigsten finden sich unter Benutzeroberfläche, Nutzer und Gerät. Der in CyanogenMod 10.1 enthaltene Launcher Trebuchet stellt die zentrale Benutzeroberfläche bereit. Er bietet zahlreiche Konfigurationseinstellungen, die Bildschirmseiten, Apps, Dock und Allgemein umfassen.

CyanogenMod 10.1.3

Beispielsweise lässt sich die Größe aller Widgets anpassen, die Beschriftung unter den Symbolen und die Suchleiste ausblenden, die Anzahl der Bildschirmseiten festlegen und die Rasterung für Reihen und Spalten einstellen. Darüber hinaus erlaubt er die Konfiguration der Scrollrichtung (horizontal oder vertikal) des Appverzeichnisses (App Drawer). Zudem lässt sich der Seitenindikator ein – und ausschalten und seine Position festlegen. Ein echtes Highlight ist die Größenanpassung für Widgets, wodurch die verfügbare Bildschirmfläche besser ausgenutzt werden kann.

CyanogenMod 10.1.3 Profile

Sehr populär ist auch die Möglichkeit, Shortcuts im Sperrbildschirm für den Start von Anwendungen oder Aktionen zu konfigurieren. Zur Auswahl stehen neben allen installierten Apps etwa auch Aktionen wie dem Start einer Musikplaylist, einer Routennavigation oder einer bestimmten Einstellungsoption. Unter Profile lassen sich situationsbedingte Einstellungen abspeichern. Diese betreffen Verbindungen, Lautstärke, Systemoptionen sowie App-Gruppen. Natürlich lassen sich auch die Schnelleinstellungen mit zusätzlichen Optionen anreichern. Last but not least bietet CyanogenMod noch etwas, was auch iPhone-Anwender kennen. Was unter iOS “Nicht stören” heißt, nennt sich unter CyanogenMod “Ruhige Stunden”. Bis auf eingehende Gespräche lässt sich das Gerät zu bestimmten Zeiten damit ruhigstellen.

cyanogenmod-nexus4-4

Um CyanogenMod installieren zu können, muss der Bootloader entsperrt und das Custom Recovery installiert werden. Wie das funktioniert hat ZDNet in einem eigenen Beitrag erläutert. Neben der manuellen Methode stehen auch sogenannte Toolkits zur Verfügung, die für die jeweiligen Geräte das Entsperren des Bootloaders übernehmen. Für die Nexus-Modelle hat sich das N-Cry-Toolkit sehr bewährt.

Anschließend startet man das Gerät ins Custom Recovery (Lautstärketaste nach unten & Einschalttaste gleichzeitig betätigen) und flasht für das jeweilige Gerät geeignet CyanogenMod-Version. Flasht man CyanogenMod zum ersten Mal sollten zuvor ein Reset des Geräts durchgeführt werden (wipe data/factory reset). Nach dem Flashen von CyanogenMod ist das Gerät automatisch gerootet, sprich: der Anwender hat die volle Kontrolle über die Hardware. Aktualisierungen können Anwender unter der in der ROM integrierten Update-Funktionalität Over the Air (OTA) durchführen.

Da die Google Apps wie Gmail, Maps, et cetera nicht Open Source sind, darf sie CyanogenMod nicht gemeinsam mit der ROM anbieten. Daher müssen die Google Apps (kurz: GAPPS) ebenfalls über das Custom Recovery geflashed werden.

Prinzipiell erfolgt die Installation von CyanogenMod oder einer anderen Custom Rom fast immer nach dem selben Schema:

  1. Bootloader entsperren
  2. Custom Recovery installieren
  3. Über Custom Recovery CyanogenMod flashen
  4. Über Custom Recovery Google Apps (GAPPS) flashen
  5. Neustart
  6. Gerät einrichten
  7. Fertig

Anwender, die hohe Ansprüche an den Datenschutz stellen, flashen über das Custom Recovery zusätzlich den OpenPDroid-Patch. In Verbindung mit dem im Google-Play-Store angebotenen PDRoid Manager lassen sich App-Berechtigungen beschneiden. Der OpenPDroid-Patch muss für die jeweilige ROM erstellt werden. Dies lässt sich mit Autopatcher GUI (ApG) sehr einfach erledigen. Trotzdem bietet ZDNet OpenPDroid-Patches für die populärsten Geräte hier zum Download an. Sollte der OpenPDroid-Patch nicht funktionieren, kann man den Ursprungszustand mit dem Flashen der entsprechenden Restore-Datei wiederherstellen.

pdroid-manager

Weitere Informationen bietet der Beitrag Maßanzug für Android-Geräte: CyanogenMod im Überblick.

Download CyanogenMod 10.1.3:

Amazon Kindle Fire (1. Genneration) (otter)

Amazon Kindle Fire (2. Genneration) (otter2)

Google Galaxy Nexus (maguro)

Google Nexus 4 (mako)

Google Nexus 7 Wifi (grouper)

Google Nexus 7 GSM (tilapia)

Google Nexus 10 (manta)

HTC One (m7ul)

HTC One S (ville)

HTC One X (endeavoru)

HTC One X+ (enrc2b)

LG Optimus 4X HD (p880)

LG Optimus G (e975)

LG Optimus L9 (p760)

Oppo Find 5

Samsung Galaxy Note (n7000)

Samsung Galaxy Note 2 GSM (n7100)

Samsung Galaxy Note 2 GSM LTE (t0lte)

Samsung Galaxy S (galaxysmtd, GT-I9000)

Samsung Galaxy S2 (i9100)

Samsung Galaxy S3 GSM (i9300)

Samsung Galaxy S3 GSM LTE (i9305)

Samsung Galaxy S4 (jfltexx)

Samsung Galaxy S4 Mini (serranoltexx)

Samsung Galaxy Tab 2 10.0 GSM (P5100)

Samsung Galaxy Tab 2 10.0 Wi-Fi (P5110)

Samsung Galaxy Tab 2 7.0 GSM (P3100)

Samsung Galaxy Tab 2 7.0 Wi-Fi (P3110)

Sony Xperia T (mint)

Sony Xperia Tablet Z (pollux)

Sony Xperia V (tsubasa)

Sony Xperia Z (yuga)

Sony Xperia ZL (odin)

Version 10.1.3 159MB
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2 comments on “CyanogenMod mit OpenPDroid-Patch

  1. der link zur: Restore für CyanogenMod 10.1.3 Samsung Galaxy Tab 2 10.0 Wi-Fi (P5110) scheint defekt zu sein. bitte um update

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