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Version 17.0.4035.0328 4.89MB

Microsoft OneDrive 17.0.4035.0328

Rated 5/5

Microsoft hat seinen kostenlosen Cloudspeicherdienst SkyDrive in OneDrive umbenannt und um einige zusätzliche Features erweitert.

Die neue Version bietet nun beispielsweise verbessertes Video-Sharing, das das Speichern, Betrachten und Weitergeben von Filmen für den Anwender vereinfachen soll. In die Android-Plattform wurde jetzt eine automatische Kamera-Backup-Funktion integriert.

In puncto Speicherplatz hat sich nach der Umbenennung nichts geändert: Für jeden Nutzer stehen weiterhin 7 GByte kostenlos zur Verfügung. Gegen eine Gebühr lässt sich die Kapazität in Schritten von 50, 100 und 200 GByte noch erhöhen. Bestandskunden können in 500-MByte-Schritten bis zu 5 GByte kostenlosen Speicherplatz erhalten, indem sie ihre Freunde in den Clouddienst einladen. Nutzt man die Kamera-Backup-Funktion, wird dies mit weiteren 3 GByte belohnt.

Die neue Version von OneDrive (vorher SkyDrive) ist deutlich einfacher zu nutzen als die Vorgängervariante. Mit den Client-Programmen für Windows, Mac OS und mobile Plattformen ist eine Synchronisation einfach. Zudem lassen sich Inhalte per Link freigeben.

Microsoft hat Vorschauversionen eines Desktop-Clients für seinen Cloudspeicherdienst OneDrive veröffentlicht. Sie stehen ab sofort für Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 sowie für Mac OS X 10.7 Lion zur Verfügung. Auch die mobilen Apps für Windows Phone und iOS-Geräte liegen in einer aktualisierten Version vor.

Damit können Nutzer ihre in der Microsoft-Cloud gespeicherten Daten ab sofort direkt über Windows Explorer oder Finder aufrufen und verwalten, wie Steven Sinofsky, Leiter der Windows Division von Microsoft, im Blog Building Windows 8 schreibt. Alle Dateien werden dabei automatisch abgeglichen und in einem separaten OneDrive-Ordner angezeigt. Die Synchronisation schließt auch Mobilgeräte ein. Benennt der Nutzer etwa eine Datei auf seinem iPhone um, erscheint sie auch auf dem PC unter dem neuen Namen. Dasselbe gilt, wenn eine Datei oder ein Ordner gelöscht oder verschoben wird. Das Ganze errinnert stark an Dropbox. Unter Windows und Mac OS steht der OneDrive-Ordner in den Favoriten von Explorer und Finder zur Verfügung.

Die Desktop-Clients unterstützen sowohl Up- als auch Download von bis zu 2 GByte großen Dateien per Drag and Drop sowie Offline-Zugriff. Die Funktion “Fetch” (zu deutsch “Abruf”) ermöglicht über die OneDrive-Website den Fernzugriff auf Dateien, die lokal auf einem mit dem Internet verbundenen Rechner gespeichert sind. Auf diese Weise lassen sich auch Videos streamen. Sinofsky spricht davon, “einen PC in eine Private Cloud zu verwandeln”. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung soll neben dem Konto-Passwort für die nötige Sicherheit sorgen: Anwender müssen bei der ersten Einrichtung einen Code eingeben, den Microsoft an ihr Mobiltelefon oder eine alternative E-Mail-Adresse schickt.

Mit den neuen Client-Versionen hat Microsoft den Cloudspeicherplatz reduziert, den es neuen Nutzern kostenlos bereitstellt: Statt 25 GByte erhalten sie nur noch 7 GByte. Bestandskunden stehen aber weiterhin 25 GByte zur Verfügung. Wer mehr Kapazität benötigt, kann 20, 50 oder 100 GByte hinzubuchen. Dafür verlangt Microsoft pro Jahr 10, 25 oder 50 Dollar. Bei Dropbox kosten zusätzliche 100 GByte jährlich 199 Dollar.

 

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3 comments on “Microsoft OneDrive

  1. es ist nicht richtig, dass Bestandskunden ihre 25 GB Speicher behalten, ich nutze Skydrive schon länger und meine Kapazität wurde auf 7 GB reduziert.

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