800px-Gnome_Applications
Version 20 916.39MB

Fedora 20

Rated 5/5

Das von Red Hat gesponserte Fedora-Projekt hat Version 20 (Codename “Heisenbug”) seiner Linux-Distribution Fedora freigegeben. Sie bietet für Desktop-Anwender unter anderem folgende Neuerungen:

GNOME Version 3.10:

  • verbessertes User Interface für die Kontakte
  • Unterstützung für den Log-in und die Authentifizierung mit Chipkarten
  • GNOME Maps – einfach handzuhabende Kartenapplikation für den GNOME-Desktop
  • GNOME Music zum Abspielen und Teilen von Musik
  • Integration von Flikr in die GNOME Online Accounts (Zugang zu Flikr-Inhalten in GNOME Photos)

Die Desktopumgebungen KDE (Plasma Workspaces 4.11) und Cinnamon wurden zudem ebenso aktualisiert wie BlueZ – die freie Software, die als Implementierung des Protokollstapels für Bluetooth in Linux dient.

Auch Ruby on Rails (4.0), Perl (5.18) und GNU C Library (2.18) werden auf den aktuellen Stand gebracht. Außerdem kann der NetworkManager jetzt per Kommandozeile konfiguriert werden.

Darüber hinaus unterstützt Fedora “Heisenbug” jetzt ARM als primäre Prozessorarchitektur und bietet während seiner Installation auch Support für die Konfiguration von Thin Clients.

Die ISO-Datei im Download beinhaltet eine Live-CD, mit der man Fedora zunächst ausprobieren kann, ohne es zu installieren. Später besteht die Möglichkeit, von der Live-CD eine Installation auf die Festplatte vorzunehmen.

Die ISO-Datei lässt sich nicht nur auf eine CD, sondern auch auf einen USB-Stick schreiben. Dazu dient das Programm UNetbootin.

Wer Fedora oder ein anderes Betriebssystem unter Windows oder Mac OS nutzen möchte, kann dafür die kostenlose Virtualisierungslösung Virtualbox verwenden.

Weitere Informationen bieten die Release Notes

Direkt-Downloads (Fedora-Server)

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Fedora 20 (Bild: Wiki/F20 screenshots library)

Version 20 916.39MB

One comment on “Fedora

  1. Ich habe Fedora als Live, nicht CD, denn da paßt es nicht drauf, sondern als DVD-ISO, sowohl in GNOME3- als auch in XFCE-Version von der Homepage geladen und gebrannt. Und in beiden Fällen wird beim Versuch, es zu installieren, ein unbehebbarer Fehler gemeldet. Mittlerweile bin ich zu der Erkenntnis gekommen, daß es mittlerweile nicht mehr möglich ist, IRGENDEINE Distribution mit Kernel 3 zu bekommen, bei alles Wichtige funktioniert, nachdem ich alles reingeladen habe, was ich eventuell einmal brauchen könnte. Bei Kernel 2.6.XX gab es dieses Problem nicht, da funktionierten etliche Distros komplett.

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