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Version 2015 R3 SP1 (2015.10.3.2225) 126MB

AVAST Free Antivirus 2015 R3 SP1 (2015.10.3.2225)

Rated 5/5

Avast zählt seit Jahren zu den populärsten Antiviren-Lösungen der ZDNet-Leser. Weltweit schützt Avast inzwischen über 200 Millionen Geräte. Die Software bietet Schutz gegenüber zahlreichen Gefahren aus dem Internet, ohne dabei das System übermäßig zu strapazieren.

Die 2015er-Version von Avast liefert eine vereinfachte Benutzeroberfläche mit einer klareren Nutzerführung. So lassen sich etwa Funktionen nun mit einem Klick aktivieren oder deaktivieren. Der Software Updater zum Einspielen von Sicherheitsupdates für die auf dem System installierten Programme läuft zudem nun noch schneller, da er das Update zunächst im Hintergrund lädt und erst dann den Nutzer darüber informiert, dass es verfügbar ist.

Außerdem enthält die aktuelle Avast-Version nun Scan-Funktionen zur Erkennung potenzieller Sicherheitsrisiken im Heimnetzwerk. Sie sollen die Anwender so auch vor DNS-Hijacking-Attacken und per HTTPS übertragener Malware schützen. Schnellere Software-Updates sorgen Avast zufolge zudem für eine verbesserte Performance und mehr Privatsphäre. Des Weiteren wurde mit der neuen Ausgabe das Anzeigen von Pop-up-Nachrichten reduziert und ein Belohnungssystem eingeführt. Die Programme sind ab sofort verfügbar.

Avast 2015 überprüft beispielsweise, ob ein Wi-Fi-Netzwerk fehlkonfiguriert ist, ob für den Router ein schwaches Gerätepasswort vergeben wurde, ob er vom Internet aus zugänglich ist und auch, ob dieser weitere Anfälligkeiten aufweist. Avast 2015 kann überdies feststellen, ob Internet-Verbindungen bereits kompromittiert worden sind oder ob IPv6 aktiviert, jedoch ungeschützt ist.

Eine der größten Gefahren eines ungeschützten Routers ist laut Avast das sogenannte DNS-Hijacking, in dessen Verlauf der Internet-Datenverkehr des Nutzers umgeleitet wird, um gefälschte Web-Inhalte anzuzeigen. Die Funktion Avast SecureDNS verschlüsselt daher den Internet-Traffic zwischen Rechner und DNS-Server. Letzteren stellt dabei Avast zur Verfügung.

Der Security-Anbieter verweist zudem darauf, dass mit dem immer häufiger eingesetzten HTTPS-Protokoll nicht nur Daten verschlüsselt und sicher übertragen werden, sondern unter Umständen auch schädliche Inhalte unerkannt über die Leitung gehen. Die mit Avast 2015 implementierte HTTPS-Scanning-Funktion soll das verhindern, indem sie Nutzer vor Malware und anderen Bedrohungen, die über verschlüsselte HTTPS-Datenverbindungen transportiert werden, schützt. Mit einem neuen, Smart Scan genannten Feature, können Anwender außerdem das System mit einem Klick auf Gefahren, Software-Updates sowie Netzwerk- und Leistungsprobleme untersuchen.

Neu in der 2014er-Version ist ein laut Hersteller exklusiver Boot-Time-Scan, der den Rechner während des Starts bereits auf Schädlinge untersucht. Wie Chefentwickler Ondřej Vlček während der Vorstellung der neuen Version in Prag mitteilt, arbeitet das Programm in Teilbereichen um den Faktor 10 schneller. Zudem sei es 40 Prozent schlanker geworden.

Zudem bietet Avast 2014 erweiterten Schutz der Privatsphäre. Dazu zählt beispielsweise die erweiterte Möglichkeit der Do-Not-Track-Funktion. Nutzer können zunächst genau verfolgen, welche Websites ihr Nutzerverhalten aufzeichnen und dann entscheiden, ob sie die die Aufzeichnung erlauben oder sperren. Die kostenpflichtigen Varianten bieten zudem eine spezielle SafeZone, die vor allem für einen gesicherten Datentransfer beim Online-Banking sorgen soll.

In Sachen Malware und Virenschutz bietet Avast mit DeepScreen eine Technologie, die Schadsoftware auf Binärebene erkennt, indem sie Verschleierungscode und andere Mechanismen, die vom eigentlichen Zweck der Schadsoftware ablenken soll, aus dem Weg räumt.

Mit Avast können Anwender auch sehr einfach ein bootbares Medium erstellen, um somit noch effizienter gegen Schadsoftware vorzugehen. Für die Rescue Disk nutzt Avast die bewährte Methode von Windows PE.

Verbesserungen an der Nutzeroberfläche sollen dabei helfen, die Überwachung des Systems noch einfacher zu machen.

Fazit

Avast Free Antivirus punktet besonders mit seiner umfangreichen Ausstattung und seiner einfachen Bedienung. Es bietet zudem zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, regelmäßige Updates der Viren-Signaturen und solide Erkennungsraten. Ein Pre-Boot-Scan, der bereits einsetzt, bevor Windows initialisiert ist, erhöht die Sicherheit zusätzlich.

Hinweis

Um den Virenscanner kostenlos nutzen zu können, muss sich der Anwender innerhalb von 30 Tagen beim Hersteller registrieren. Die Angabe des Namens und einer E-Mail-Adresse reichen dabei aus.

Weitere interessante Downloads finden sich in der Jahres-Bestenliste.

Neben der Free-Version bieten die kostenpflichtigen Varianten zusätzliche Funktionen, die in folgender Grafik aufgeführt sind.

Weitere Downloads:
Avast! Pro Antivirus
Avast! Internet Security
Avast! Premier

avast! cleaner:
AVAST Software Deinstallationsprogramm

Avast 2015: Vergleich der unterschiedlichen Produkte (Screenshot: ZDNet.de)

Version 2015 R3 SP1 (2015.10.3.2225) 126MB

3 comments on “AVAST Free Antivirus

  1. Auf der Homepage von Avast bekommt man als aktuelle Version 9.0.2016 – wieso gibt es denn hier eine aktuellere Version? – Meiner Meinung nach hat ein Virenprogramm nichts in meinem Betriebssystem zu suchen und den Bootvorgang zu verlangsamen durch einen Boot-Time-Scan. Den Bootsektor kann ich im Rahmen eines Virenscans mitscannen lassen.

  2. Habe ein Upgrate für das Premium Program für 39,99€ am 01.12.2014 gemacht um es zu erwerben,seitdem habe ich nichts von avast bekommen sowie Lizenzschlüsselnr. Habe danach eine E-Mail abgesendet seitdem nichts mehr gehört.Ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll.

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